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Reisebus Hummel

Reisebus Hummel
Grundlage unseres Umbaus bildet ein Bus, welcher bereits alle Grundkomponenten des Faller Carsystems besitzt.Reisebus Hummel.

Das Fahrzeug ist ein maßstäblicher Herpa-Nachbau eines Setra S 315 HDH Reisebuses.

Technische Daten:

Der mechanische Aufbau des Modells ist relativ einfach.
Er besteht aus einem Chasis, welches im Original den Akku, Motor, Readkontakt und den Ein-Aus-Schalter aufnimmt. Darüber liegt die komplett in schwarz gehaltene Innenaussttung des Fahrzeugs.
Beides wird einfach in die passgenaue Karosserie, die die Verglasung aufnimmt, eingeklemmt.

Der erste Schritt nach dem Zerlegen des Modells, und dieser wird sich wohl bei jedem folgenden wiederholen, widmet sich der Innenausstattung. Das lagwielige dunkelgrau des Interieuers wird mit beiger Farbgebung der Sitze aufpoliert. Unser Busfahrer, der sich künftig über zahlreiche enge Straßen unserer Anlage quälen muss, erhält ein wenig Farbauftrag im Gesicht und die Kopfbedeckung wird mit ein wenig freundlich wirkendem blau dezent betont.
Es sind genau solche, manchmal zeitraubende, Kleinigkeiten die das entgültige Ergebnis eines Modells real erscheinen lassen. Bei den ersten Modellen lässt man sich leicht vom möglichst schnellem technischen Erfolg verführen.
Diesem Drang zu widerstehen ist eine Kunstform des Modellbaus. Gemeinsam mit unserem Modellbauer Peter Heim wurden die Passagiere im Bus platziert. Sie werden künftig unserem Busfahrer als zahlende Fahrgäste Gesellschaft leisten.

Standardmäßig sind unsere Fahrzeuge vorne mit Ablendlicht sowie Blinker und hinten mit Rück-, Bremslicht sowie Blinker ausgestattet. Für LKw und Pkw gibt es beim Fichtelbahnshop bereits bestückte Rücklichtträger mit SMD-LED. Bei unserem Bus können die vorgefertigten Platinen leider nicht zum Einsatz kommen, weswegen die kleinen LEDs einzeln von Hand verlötet werden. Zum Einsatz kommen LED der Bauform 0603 und 0402. Sie sind 1,6 x 0,8 mm bzw. 1,0 x 0,5 mm groß. Im Bild sind zwei "große" 0603er LED zu sehen.
Im Hintergrund sollte ein gewöhnlicher Streichholzkopf als Größenvergleich zu erkennen sein. Auf diese Weise entstehen je zweimal Abbendlicht und Blinker für die Front und je zweimal Rück- und Bremslicht mit Blinker für hinten. Als Leiter werden lackisolierte Kopferdrähte eingesetzt.
Wenn man alle Standardfunktionen zusammfasst, wird man schnell feststellen, dass daraus ein relativ umfangreicher Miniaturkabelbaum entstehen kann. Im Frontbereich sind vier LEDs zu verdrahten.
Die Anode könnte als eine Leitung genutzt werden. Wir haben sie einzeln zu einem Knoten zusammengeführt und dann am Dekoder verlötet.

Die geschalteten Kathoden des Ablendlichts bilden jeweils eine eigene Leitung. Blinker links vorne und hinten bilden eine weitere. Gleiches gilt für die Blinker der rechten Seite. Nun kommen noch die Schluss- und Bremslicher am Heck dazu. Bis hierher sind nun alle notwendigen Grundfunktionen beschaltet.
Allein dafür werden 14 Drähte benötigt In unserem Reisebus wollen wir an den Bushaltestellen die Innenbeleuchtung aktivieren. Heirfür werden zwei weiterer Drähte benötigt.

Zum funktionalen Betrieb werden noch weitere Bauteile benötigt. Im Bild sind zwei kleine scharze Rechtecke erkennbar. Hierbei handelt es sich um Fototransistoren die im Infrarotbereich arbeiten. Im Bild darunter sind die beiden IR-LEDs erkennbar.
Sie senden die eigenene DCC-Adresse, den Akkuladestand und die aktuelle Fahrstufe. Nachfolge Faahrzeuge empfangen diese Daten über frontseitig eingebauten IR-Fototransistoren und reagieren entsprechend darauf.

Der relativ kleine Dekoder beansprucht trotz seiner geringen Abmessungen im engen Modell viel Platz.
Die Zuleitungen rot, schwarz und orange sind +Akku, -Akku und Motor.

Diese Leitungen führen zum Fahrwerk. Die restlichen Drähte sind direkt verdrahtet und auf dem Dekoder angeschlossen.
Reisebus Hummel
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7 Nov.
Große Modellbahnausstellung 2026
Datum 07.11.2026 11:00

am 7. und 8. November 2026 in der Altenbürghalle

8 Nov.
Große Modellbahnausstellung 2026
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