
KO-LocoNetIO
16 Ein- / Ausgänge für vielfältige Funktionen
Die Firmware gründet auf der Entwicklung von Dani Guisado - http://www.clubncaldes.com.
Innerhalb Rocrail bildet sie die Funktionalität des LocoNet-Bausteiens CGA50 ab.
In unserem Funktionsumfang haben wir eine Statusaktualisierung nach jeder Gleisspannungsfreischaltung implementiert und sie mit der Vers-Nr.: 151 versehen.
Auf unserer Modulanlage erfüllt der Baustein alle Aufgaben aus den Bereichen melden, schalten und signalisieren. Durch seine universell konfigurierbaren Ports bleiben fast keine Wünsche mehr offen.
IO unter Racrail einrichten:

Voraussetzung ist, dass eine funktionierende Verbindung über eine LocoNetkompatible Zentrale besteht.
Über den Menüpunkt Programmieren -> LocoNet -> LocoIO wird der eigentliche Programmierdialog geöffnet.
Dieser mehrseitige Dialog ist sehr mächtig. Seine sieben Reiter gruppieren zusammengehörige Konfigurationsgruppen.
Beim Aufruf des Dialoges befindet man sich in der Konfigurationsgruppe "Adresses".
Nach einem Mausklick auf Query werden alle LocoNet-Module, welche an diesem Bus hängen und die Abfrage erkennen, mit ihrer Moduladresse und Firmwareversion aufgelistet.
Die Versionsnummern lassen auf die Verwendung des Moduls schließen.
Aktuell gilt:
| V-Nr.: | Verwendung | Info |
| 101 | Servo | |
| 102 | EBF-Servo | Arduino |
| 149 | IO | |
| 150 | EBF-IO | Arduino |
| 151 | EBF-IO | Arduino |
| 841 | EBF-MP3-Sound | Arduino |
Nachdem das IO-Modul markiert ist kann im Konfigurationsbereich "Easy Setup" mit Get All die Konfiguration der Ports ausgelesen werden.
In der Titelzeile des Dialogs wird die aktuelle Moduladresse angezeigt.
Jeder der 16 zur Verfügung stehenden Ports kann auf dieser Dialogseite konfiguriert werden.
Zunächst sollte jeder Port seine eigene Adresse besitzen, sonst kann es zu unerwünschten Adresskonflikten führen.
Im nächsten Schritt wird jedem Port seine Aufgabe zugewiesen:
INPUT: Der Eingang reagiert sobald sein Pegel auf Low liegt. Es gibt keine Ein-/Ausschaltverzögerung. D.h. jedes prellen eines Tasters erzeugt Datenverkehr auf dem LocoNet-Bus. Daher sollte diese Funktionsweise nicht für unentprellte Rückmelder genutzt werden.
BLOCK: Auch hier reagiert der Eingang sobald sein Pegel auf Low liegt. Egal wieviele Trigger folgen bleibt sein Zustand stabil. Erst nach ca. 3-4 Sekunden nach dem letzten Trigger geht es zurück in den Ausgangszustand. Diese Betriebsart setzen wir zum Melden auf der Strecke ein. Sie ist selbst bei kurzen Punktmeldern zuverlässig.
SWITCH: In dieser Betriebsart ist der Port als Ausgang definiert. Mit der Option C2 (2 Coils = 2 Spulen) können zb.Weichen oder Signale mit Spulenantrieben angesteuert werden. Hierzu wird noch ein weiterer Port als Ausgang mit der gleichen Adresse definiert und einer der beiden erhält die Option C2. Die Ausgänge schalten nun im Wechsel von High nach Low.
PULSE: Diese Betriebsart entspricht nachezu der von Switch. Allerdings wird der Ausgang nach kurzer Zeit wieder zurück gesetzt.
In der Feldern Usage steht die verwendete RocRailkennung des Ports.
Sind die Einstellungen alle vorgenommen wird mit Set All die neue Kofiguration in das EPROM des Moduls geschrieben. Zusätzlich sollte die Konfiguration nochmals lokal mit Save gespeichert werden.
Nach dem Programmieren sollten die Module kurz ausgeschaltet werden, damit sie komplett neu hochfahren. Danach sind sie einsatzbereit.
ACHTUNG: Zum treiben von größeren Lasten müssen Schaltverstärker nachgeschaltet werden.