
KO-LocoNetSound
48 Sounds aus einem IO
Dieses MP3-Soundmodul ist eine Weiterentwicklung des KO-LocoNetIO.
Die KO-UniLoconet-Platine dient, wie für alle dieser Entwicklungen als Hardwarebasis. Die Erweiterung besteht im wesentlichen aus einer kleinen Platine, die auf den IO-Steckplatz aufgesteckt wird. Sie trägt einen kleinen DFPlayer, ein Mini-MP3-Player. Dieser hat einen Slot für MiniSDCard und eine kleine Stereoendstufe. Also alles was ein richtiges Soundpaket ausmacht. Alle Parameter werden über eine serielle Schnittstelle an den Winzling übertragen. Wem die Power nicht ausreicht, kann mit entsprechenden Verstärkern nachhelfen.
Allerdings werden für diesen Baustein gleich 42 fortlaufende Adressen benötigt. Zur Einrichtung werden 16 Basisadressen belegt. Hinter jeder dieser Adressen werden intern nochmals +16 und +32 angesprochen. Siehe Dialog Programmieren->LocNnet->LocoIO. Die Lautstärke wird in RocRail im Reiter "OPC" Opcode, Argument1, Argument2 mit Werten zwischen 0 - 127 festgelegt.
Daraus kann ein tolles Klangerlebnis an lokalen Schwerpunkten erzeugt werden.
In einer künftigen Weiterentwicklung sollen die Sonds der unteren 16 Adressen als sogenannter Soundteppich eingespielt werden.
LocoNetSound unter Racrail einrichten:

Voraussetzung ist, dass eine funktionierende Verbindung über eine LocoNetkompatible Zentrale besteht.
Über den Menüpunkt Programmieren -> LocoNet -> LocoIO wird der eigentliche Programmierdialog geöffnet.
Dieser mehrseitige Dialog ist sehr mächtig. Seine sieben Reiter gruppieren zusammengehörige Konfigurationsgruppen.
Beim Aufruf des Dialoges befindet man sich in der Konfigurationsgruppe "Adresses".
Nach einem Mausklick auf Query werden alle LocoNet-Module, welche an diesem Bus hängen und die Abfrage erkennen, mit ihrer Moduladresse und Firmwareversion aufgelistet.
Die Versionsnummern lassen auf die Verwendung des Moduls schließen.
Nachdem das IO-Modul markiert ist kann im Konfigurationsbereich "Easy Setup" mit Get All die Konfiguration der Ports ausgelesen werden.
In der Titelzeile des Dialogs wird die aktuelle Moduladresse angezeigt.
Jeder der 16 zur Verfügung stehenden Ports kann auf dieser Dialogseite konfiguriert werden.
Zunächst sollte jeder Port seine eigene Adresse besitzen, sonst kann es zu unerwünschten Adresskonflikten führen.Im nächsten Schritt wird jedem Port seine Aufgabe zugewiesen:
Sind die Einstellungen alle vorgenommen wird mit Set All die neue Kofiguration in das EPROM des Moduls geschrieben. Zusätzlich sollte die Konfiguration nochmals lokal mit Save gespeichert werden.
In der Kofigurationsgruppe "OPC" werden nun für die Ports die einzelnen Soundpegel vergeben. Port auswählen und mit Get die aktuellen Soundpegel aus dem EPROM des Moduls lesen.
Im Beispiel hat der Port 16 die Adresse 100. So ergeben sich folgen Zuweisungen:
Adresse 100: Wert: 0 - 127 in Opcode = Soundpegel von 000_AbfahrtVonGleis1.mp3
Adresse 116: Wert: 0 - 127 in Argument1 = Soundpegel von 016_Windrauschen.mp3
Adresse 132: Wert: 0 - 127 in Argument2 = Soundpegel von 032_Bach.mp3
Nach einem klick auf Set werden die Daten ins EProm des Soundmoduls geschrieben.
Damit das so einfach funktioniert dürfen die MP3-Dateien nicht mit Klartextnamen, wie "AbfahrtVonGleis1.mp3" versehen werden, sondern müssen fortlaufend als "000_AbfahrtVonGleis1.mp3", "001_AbfahrtVonGleis2.mp3" ... "047_Kuhweide.mp3" auf der Speicherkarte gespeichert werden.Somit bleibt die richtige Zuweisung von Adresse und Sounddatei gewährleistet.
Nach dem Programmieren sollten die Module kurz ausgeschaltet werden, damit sie komplett neu hochfahren. Danach sind sie einsatzbereit.